Blick ins Buch

Über das Buch

Wenn es darum geht, Marken und Unternehmen, Gebäuden und Veranstaltungen nachhaltig eine visuelle Identität zu geben, kommt man seit 25 Jahren an einem Namen nicht vorbei: büro uebele – visuelle kommunikation.

Wie schafft es das kleine Team um Andreas Uebele, Unternehmensidentitäten und Orientierungssysteme zu entwickeln, die im wahrsten Sinne des Wortes wegweisend sind?

Auf 654 Seiten gibt material Auskunft über Uebeles Designphilosophie, stellt klare Kriterien für gute Orientierungssysteme vor und macht Designprozesse sichtbar. Es gibt Einblick in realisierte und nicht realisierte Kommunikation im Raum und damit auch in das Wesen von Designwettbewerben. Und es zeigt die Haltung hinter der vielfach ausgezeichneten Gestaltung.

»Gestaltungstiefe erreicht man durch Vertiefung in ein Thema und in die Arbeit.«

Erhalten Sie Hintergrundinformationen zu Projekten, die Designgeschichte schreiben wie das adidas Gym, das Corporate Design für den Deutschen Bundestag, die visuelle Identität für das Bauhausmuseum und das Humboldtforum, das Orientierungssystem für Mekka und andere Projekte ganz unterschiedlicher Größe und Budgetierung.

»Geringe Budgets sind keine Ausrede für schlechte Gestaltung.«

Erkennen Sie anhand intimer Einblicke in die Skizzenbücher der Agentur die Rolle des Handwerks auf dem Weg zur unverkennbaren Handschrift von Unternehmen und Marken. Nutzen Sie die Denkanstöße von Andreas Uebele, um Ihre eigene Agenturphilosophie zu überprüfen.

»Es ist ein großer Luxus, selbstbestimmt arbeiten zu können. Es ist eine Art Selbstverwirklichung, die einem außerdem den Lebensunterhalt sichert. Es ist die Freude am Machen von Dingen …«

Und setzen Sie sich mit den klaren Gedanken zur Design-Ausbildung und Designkultur von Andreas Uebele auseinander. Seit zehn Jahren lehrt er in Düsseldorf und nimmt in seinen Worten kein Blatt vor den Mund. Davon lernen nicht nur seine Studierenden, sondern dank dieser Publikation auch die Szene.

»Die innere Stimme ist ein verlässlicher Partner. Sie belügt einen nie, man muss ihr vertrauen.«
Zu Gestaltung und Ausstattung

Mutig bricht Andreas Uebele mit der Annahme, hoch glänzendes Papier würde er sicher nutzen, um den Bildern seiner Arbeit noch mehr Faszination zu verleihen – auch wenn sie das nicht nötig haben. Nein, er highlighted im wahrsten Sinne Denkanstöße und Zitate.

Ohne Buchdecke legt er das geprägte Capraleder um sein Buch, eine geschmeidige Brechung mit der buchbinderischen Erwartung an das 654-Seiten-Werk. Ein bestechendes Aufschlagverhalten, das Sie an Ihrem Lieblingssitzplatz testen sollten …

Inhaltsverzeichnis
85 Projekte
Mit Beiträgen von:
Joachim Blüher: Andreas Uebel war 2015 Praxisstipendiat der Villa Massimo
Hannes Böhringer: Fegen
Matthew Carter: Verdana und Georgia
Andreas Cukrowicz: Nordkinn
Adrian Frutiger: Alphabet Métro
Durs Grünbein
Hans Hansen
Klaus Klemp: Typografie wird Architektur und mehr
Norbert Lammert
Jórunn Ragnarsdóttir: Das Naturschöne und das Kunstschöne
Thomas Ruff
Karin Sander: Kitchen Pieces
Manfred Schmalriede
Klaus Schmiedek: Andreas Uebele – Macht ernst mit Spiel und spielt mit ernst
Eva-Maria Schön: Gebiet geknittert
Massimo Vignelli
Hermann Zapf: Melior Antiqua
Peter Zizka

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