Blick ins Buch

Über das Buch

Der Qual der Schriftwahl setzen wir TypeSelect entgegen, den Textschriften-Fächer, der Ihnen Überblick und Detail-Vergleich ermöglicht. Auf Papier, weil die Auswahl von Schrift für Printprojekte sinnvollerweise nicht nach der Wirkung am Bildschirm erfolgt, sondern auf dem tatsächlichen Wiedergabemedium.

Michael Wörgötter hat sich auf die Suche begeben, um für Sie Schrift-Klassiker und -Newcomer auszuwählen, die für den Satz größerer Textmengen besonders geeignet sind. 264 Serif-, Sans Serif- und Slab Serif-Schriften haben wir innerhalb der Kategorien nach Ähnlichkeit sortiert, um Ihnen den direkten Vergleich zu ermöglichen.

Damit Sie beim Auffächern einen möglichst umfassenden Gesamteindruck der Schrift im Mengensatz vor Augen haben, sind die Blindtexte schräg angeordnet. Und natürlich zeigen wir, wenn vorhanden, Kapitälchen, Mediävalziffern, alle Schriftschnitte von extralight bis ultrabold und nennen die Bezugsquelle der Schrift.

Damit allein ist TypeSelect schon das begehrte Profi-Schriftwahl-Tool der Herzen. Dann aber setzen wir noch eins drauf. Wir finden, dass Kursive aus dem Schatten ihrer geraden Verwandten ruhig mal heraustreten sollten. Und widmen ihnen deshalb die B-Seite des Fächers. Da gab’s schon beim guten Vinyl oft hidden champions zu entdecken. Das heißt im Umkehrschluss, dass Schriften, die das Zeug hatten, im Schriftenfächer zu landen und keine Kursive hatten, leider rausgeflogen sind. Guter Ausbaugrad beinhaltet unserer Meinung nach Kursivschnitte.

Ob grade oder kursiv, viel Freude bei der Schriftwahl, wagen Sie ab und zu was Neues und falls Ihr Pantonefächer vor Neid ganz blass wird: Mengensatz muss nicht immer schwarz sein: Warm grey, ultramarin oder dunkelrubinrot und andere dunklere Farben lassen Texte auf Papier unterbewusst ein bisschen anders wirken als immer nur schwarz. Ihr Drucker muss das Farbwerk waschen, aber sonst steht dem nichts im Weg …

Dazu passt ...