Blick ins Buch

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die ersten Tropfen
Kapitel 1 Regenzeiten
Regen streicht in Schwaden zu Boden
Ein Kind will in der Pfütze spielen
Kreative lernen den Regen zu sehen
Petrichor schmeichelt der Nase
Emily Dickinson besingt den Regen
Jim Morrissey leidet daran
Kurt Cobain besingt Regentropfen
Frankenstein kommt im Regen zur Welt
Wasser bringt Leben auf die Erde
Kapitel 2 Regenbilder
Regentropfen tanzen Ballet
Eine Wetter-App führt in die Irre
Gene Kelly ruiniert seinen Anzug
Hugh Grant springen Tropfen vom Kinn
Sie Samurai kämpfen im Schlamm
Eine Königin hüllt sich in Kautschuk
Die Polizei konfisziert ein Regencape
Der Wolkenmaler Caspar Davin Friedrich gibt Goethe einen Korb
Der Himmer erzählt Geschichten - Wellen formen Hochzeitsringe
Kapitel 3 Regenwissen
Nanotröpfchen lieben Schmutzpartikel
Ein Brummifahrer hasst Regen vom Typ 17
Sprühregen ist der Terrier unter den Regenarten
Isaac Newton entzaubert den Regenbogen
Findige Wetterkundler verkaufen Hochdruckgebiete
Menschen sind auch nur Lurche
Woody Allen lässt es regnen
China macht den großen Regen
Kapitel 4 Regenlandschaften
Die Zeit steht still im tropischen Regen
Der Maharadscha liebt Monsunromanzen
Am regenreichsten Ort der Erde bleibt es trocken
Mit dem Regen verschwinden Kulturen
Ein Angler genießt die Wasserwirbel
Der Winterwald führt eine Sinfonie auf
Vom Bergreden kann man lernen
Ein Amateur weist der Wolkenforschung den Weg
Japanische Fischer lesen den Wind
Kapitel 5 Regenmusik
Aus dem Gully erklingt ein Sopran
Chopin lässt die Tropfen schwingen
Es kracht bei Liszt
Das Regenorchester spielt auf: Triagel - Xylophon - Donnerpauke
Wagner reitet auf Sturmwellen
Ein Berggewitter wird zur Sinfonie
Adorno bestellt eine Regenmusik
Ein Popstar macht sich zur Regengöttin
Der übliche Verdächtige gewinnt die Regen-Revue
Kapitel 6 Regengespräche
Das Substantiv Regen kriegt nur tapsige Tanzpartner ab
Ein deutscher Dichter erfindet die Farbe Regenblau
Es regnet Krötenbärte
Die Schotten kennen die besten Regenwörter
Al Gore scheitert am schlechten Wetter, Napeleon am Matsch, Robespierre an einem Platzregen
Gespräche über Regen knüpfen soziale Bande
Lenin verweigert ein Gespräch
Einem Bauherren regnet es auf dem Schreibtisch
Nach dem Regen
Quellen
Zum Weiterlesen
Dank
Über den Autor

Regen nervt – außer wir gönnen uns die Freude, ihm zu begegnen!

Kinder nennen es Gummistiefelwetter – und springen nimmermüde in Pfützen. Verliebte singen im Regen – und wissen, wie Regenküsse schmecken. Die Natur sehnt oft genug den Regen herbei – Wälder und Felder nehmen jeden Tropfen dankbar auf.

Und wir sprechen von »schlechtem Wetter«, verkriechen uns drinnen und verpassen dort Prasseln, Plätschern und Petrichor, Wasserspiele und Wolkenbilder, Dunstschwaden und Matschmomente, Regenbogen und den vielstimmigen Klang immer neuer Regensinfonien.

Regen nervt – außer wir gehen ihm entgegen, ihn anzuschauen und die Regenluft zu schmecken.

Wann wurden wir aus dem Wetterparadies vertrieben, in dem Regen einfach nur Spaß macht? In dem Gummistiefelfreude herrscht und Pfützenlust. Und gibt es vielleicht einen Weg zurück zu diesem Einssein mit dem Wetter, wie es ist?

Eine Liebeserklärung an das Wetter, wie es ist

Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen für das, was Ihnen entgeht, wenn Sie den üblichen Regen-Reflexen folgen. Für das, was Sie gewinnen, wenn Sie die andere Seite des Regens wahrnehmen: sein Schillern und Leuchten; die Spannung, die er in sich trägt; seine Gabe, uns zu berühren, zu erfrischen, aufzuregen und zu beruhigen.

Regen ist der natürliche Gegenimpuls zum Diktat der Optimierung und Selbstoptimierung.

Regen ist ein Schlüssel zu Kreativität und Wachstum, wenn wir uns ihm hingeben!

Christian Sauer hat sich des Regens angenommen. Er geht raus, wenn andere nach Hause eilen. Erkundet den Regen in all seinen Formen und Facetten. Liest Regenerfahrungen anderer. Und widmet dem, was Sie von nun nicht mehr unbedacht »schlechtes« Wetter nennen werden, eine vielschichtige Liebeserklärung.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen. Kosten Sie die sprachliche Regensinfonie bis zum letzten Tropfen aus. Und dann lassen Sie sich verzaubern vom nächsten Regen – den Sie mit ganz anderen Augen sehen werden!

Zu Gestaltung und Ausstattung

Auf der Suche nach Inspiration für die Illustrationen in diesem Buch setzte sich Franka Neuburg mit ausgewählten Farbpigmenten raus in den Regen. Beobachtete, wie die Tropfen verliefen, Spuren aufs Blatt zeichneten – Farben Verläufe bildeten. Ein Moodboard nass in nass entstand. Sie beobachtete Texturen, die unterschiedliche Regenintensitäten auf dem Papier hinterließen und wie die Natur sich hinter Dunstschwaden und Wolkenfetzen ins Schemenhafte zurückzieht.

Ohne dass dies im Briefing stand, trat sie den Beweis an für die kreativitätsfördernde Energie von Regenmomenten.

Klaus Neuburg lässt die intensiven Texte von Christian Sauer leise und rhythmisch über die Seiten fließen. Führt dezent durch die Essays und Erlebnisse, ohne dass die Typografie sich in den Vordergrund spielt. Und  das Team von Kösel verarbeitet all das zu einem handschmeichelnden Buch, das sich auf Sie freut, wenn Sie mit roten Backen regeneriert und erfrischt von Ihrer Regenbegegnung wieder reinkommen.

Und wie klingt der Regen?

Christian Sauer lauschte nicht nur den Takten der Tropfen, der Melodie der Niederschläge – er hörte sich auch durch die von Regen inspirierten Musikstücke großer Meister verschiedener Jahrhunderte. Auf Spotify wartet seine Regen-Playlist auf Sie – und vermutlich werden Sie von nun an ab und an im Regen singen …

Regen
Eine Liebeserklärung an das Wetter, wie es ist
Gestaltung: Klaus und Franca Neuburg
168 Seiten mit 21 farbigen Regenillustrationen von Franca Neuburg
durchgehend vierfarbig mit hochpigmentierten Farben gedruckt
Format 16,5 x 23,1 cm
Farbig bedrucktes Perlmutt-Flexcover mit eingelegtem Lesezeichen

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