18:00 bis 20:00 Uhr
Karin Schmidt-Friderichs zu Gast an der HfG Schwäbisch-Gmünd
In einer Zeit, in der Algorithmen bestimmen, was wir wahrnehmen, wird das Handgemachte zu einem bewussten Akt des Widerstands. Es ist ein Zeichen von Haltung, der digitalen Überfülle wieder Tiefe, Präsenz und eine sinnliche Verankerung entgegenzusetzen.
Als langsame Medien stehen Bücher dabei vor speziellen Herausforderungen. Karin Schmidt-Friderichs gibt einen Einblick in ihr Leben als Verlegerin und skizziert den Weg von der Idee zum fertigen Manuskript, vom Manuskript zum schönen Buch im Verlag Hermann Schmidt.
Sie erzählt, warum sie das Lektorat als echtes Co-Working versteht und warum der Verlag gerade in digitalen Zeiten so viel Wert auf Gestaltung und Herstellung legt. Sie beantwortet Fragen zu Haltung und Selbstverständnis des Verlags und stellt Bücher vor, die Kreative dazu ermutigen und darin unterstützen, die Zukunft aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Denn sie ist der Überzeugung, dass Kreativität die Kraft hat, die Zukunft zum Guten zu verändern.