Blick ins Buch

Über das Buch

Was mit einem Experiment begann, hat sich zum hochkarätigen, vielfach bewährten Praxisworkshop Nea Machina entwickelt: Eine Kreativ-Methode, die sich nicht künstlich auf Kopf und Rechner beschränkt, sondern die »Power-Instrumente« Bauch und Hand mitspielen lässt.

Im Selbstversuch testeten Thomas und Martin Poschauko diese Kreativ-Maschine. Sie stellten sich die Aufgabe, in einem Zeitraum von vier Monaten so viele verschiedene Arbeiten wie möglich zu machen und dabei konsequent auf ein Portrait und den Titel des Experimentes aufzubauen: Nea Machina. Das Experiment nahm Fahrt auf, es entstanden 1.000 hochqualitative Arbeiten und sie erkannten:

Der Wahnsinn hat Methode – und entwickelten eine neue Kreativ-Methode.

Sie machten daraus ihr erstes Buch (leider restlos vergriffen und zu Höchstpreisen gehandelt) und gaben vielfach Workshops, in denen sie erlebten, wie auch vermeintlich nicht kreative Menschen zu Ideenkraftwerken wurden. Sie feilten an ihrer Didaktik und überarbeiteten ihren Workshop.

Mit kreativer Urgewalt und ausgereifter didaktischer Struktur führen die beiden Top-Gestalter Sie durch eine Wahrnehmungsschule, die Gewohntes auf den Kopf stellt. Mit spielerischen Experimenten, den Mitteln der Verfremdung, dem Spiel mit Assoziationen, mit Loslassen und Einschränken wecken sie Ihr Kreativpotenzial und Ihre Lust darauf, es auszuleben.

Mitreißend und provokativ befreien die Poschauko-Zwillinge Gestalter und andere Kreativ-Profis aus einem Käfig, den es nur in ihren Köpfen gibt!

Klug gliedern sie ihren Workshop einerseits in praktische Erfahrungsberichte, die sie persönlich kommentieren und die Ihnen als Kreativ-Inspiration dienen. Und anderseits in Kapitel, in denen die Poschaukos theoretisch reflektieren und Ihnen Denkanstöße zum Leben und Arbeiten und zum Ausleben Ihres Potenzials geben.

Zu Gestaltung und Ausstattung

Nea Machina lotet nicht nur die – nicht vorhandenen – Grenzen der Kreativität aus, sondern auch den drucktechnischen Einsatz von Neonfarben. Die beiden hatten damals einen Auftrag, bei dem sie Neon durchzusetzen versuchten und immer am »Geht nicht!« der Drucker scheiterten. Daraufhin haben wir bewiesen, dass man sogar Farbabbildungen mit Beigaben kleinster Neon-Mengen noch mehr Wucht verleihen kann.

So wird das Buch nicht nur zum Leuchtturm der Kreativ-Literatur, sondern auch zum Leuchtmittel. Falls das nicht Ihr Ding ist: Sonnenbrille aufsetzen. Sieht cool aus. Der Inhalt wird Sie trotzdem in den Bann ziehen.

 

Die erste Ausgabe (Hardcover) wurde ausgezeichnet mit:

Gold beim Joseph Binder Award, Kategorie Editionsdesign
Silber vom Art Directors Club

Als Diplomarbeit  ausgezeichnet mit:

Lucky Strike Junior Designer Award
Bayerischer Staatspreis
Red Dot Best of the Best
Nominierung für den »Red Dot Junior Prize«

Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Das Kreativ-Experiment
Versuchsaufbau
Kapitel 2 Das Experiment Teil 1
Der traurige Clown und die digitale Collage
Typo-Raster, Harfe und Schattenmodell
Kapitel 3 Theorie 1: Die Verbindung Kopf-Bauch-Hand-Computer
Das Rotationsprinzip der Kreativmaschine
Kopf oder Bauch?
Spezialwerkzeug „Hand“
Körper spüren, Sinne aktivieren
Sonderwerkzeug „Computer“
Die digitale Manipulation als Wahrnehmungsschule
Kapitel 4 Das Experiment Teil 2
Vom manuell verzerrbaren Gesicht zum „Picasso“
Das Meer hinter unserem Haus
Ein „Van Gogh“ aus Dachziegeln
Spielerische Typo-Experimente
Kapitel 5 Theorie 2: Anwendbare Kreativstrategien
Durch Abgeben der Kontrolle zu mehr Kreativität
Das Machen als Voraussetzung des Denkens
Die Symbiose „Hand – Computer“
Ein Kreativraum als befreiende Beschränkung
Kapitel 6 Das Kreativpotenzial realer Materialien
Assoziation und Abstraktion führen zur nächsten Idee
Das Potenzial der formalen Variation
Kapitel 7 Das Experiment Teil 3
Der „Flow“ im Zeitraffer
Generierte Portraits aus Symbolen
Schablonen-Typografie
Kapitel 8 Haltungen und Philosophie
Du bist der Gestalter! – Unabhängigkeit vom Computer
Weg vom Rechner, raus in die Welt!
Vom Neukombinierer zurück zum Schöpfer
Das gute Gefühl als kreative Kraft
Die freie Wahrnehmung
Künstler oder Designer?
Kapitel 9 Das Experiment Teil 4
Per Computereffekt zu „indianischen Formen“
Futuristische Plakate aus Gummiringen
Der Rhythmus im Holzstapel
Vom Computer-Effekt zum Holzschnitt

Sie könnten entdecken, wie gut Intellekt und Intuition, Mac und Machen ineinander greifen, und Sie könnten merken, wie sehr Sie das vermisst haben.

NITRO, Februar 2014

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