Blick ins Buch

Über das Buch

Auf den ersten Blick zeigt dieser Pappband elf eindrucksvolle japanische Musterkompositionen in ausdrucksstarken Farben. Ästhetisches Vergnügen und visuelle Meditation. Dann spüren die Finger: Da ist noch was. Beinahe unsichtbare Labyrinthe aus Brailleschriftpunkten führen über die Muster, Streichel-Labyrinthe eben. Mit voller Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl tasten Sie sich voran, eine unbewusste Konzentrationsübung, die hilft, im Alltag Entspannung zu finden:

Von Seite zu Seite werden die Labyrinthe anspruchsvoller, das weckt Ehrgeiz. Der Stress fällt ab, da sind nur noch Sie und die Labyrinthe ‑ und die Parallelität, die den Arbeits- und Schulalltag prägt, hat mal Pause, Ihr Fokus liegt auf dieser einen Seite, Sie schließen die Augen, um besser zu spüren. Spüren Ihre Fingerspitzen – und sich selbst!

Finger-Spitzen-Gefühl

Ursprünglich als Blindenbeschäftigung gedacht, hat Junko Murayama die Muster als Dreingabe für Sehende komponiert. Wir drehen den Spieß um und geben Sehenden, die den ganzen Tag am glatten Bildschirm sitzen, das Gefühl für die kleinen Punkte zurück.

Und dann …

Manche Bücher finden Wege, die wir nicht erahnt haben. Wir dachten an Kreative in digitalen Zeiten, denen wir analoges Vergnügen und Freude am Finden bringen wollten. Dass Kinder und Erwachsene mit Konzentrationsschwäche und Aufmerksamkeitsproblemen in den Labyrinthen Fokussierung und innere Ruhe finden könnten, war uns einfach nicht bewusst, ist aber so. Deshalb waren die ersten Streichel-Labyrinthe rasend schnell ausverkauft. Junko Murayama bescherte uns und Ihnen netterweise gleich Mehr Streichel-Labyrinthe. Danke!

Dazu passt ...