Blick ins Buch

Über das Buch

Kerstin Schimandl sammelt Weltuntergänge. Nicht die alltäglichen wie Computerabstürze, zweite Plätze beim Pitch, gehackte Facebook-Accounts und verpasste Anschlusszüge. Nein, sie sammelt Prognosen von Weltuntergängen.

Die Geschichten vom Ende der Welt sind fast so alt wie die Welt selbst

Und sie macht daraus ein apokalyptisches Kabinett. Verschwörungstheoretiker und Astrologen, Pyramidologen und Esoteriker, Bibelanalytiker und Internetpropheten – sie alle haben Weltuntergänge prophezeit und mehr oder weniger genau terminiert. Sie haben Begründungen verfasst und Angst und Schrecken gesät. Die Geschichten vom Ende der Welt sind fast so alt wie die Welt selbst und vom Düsteren geht immer eine magische Anziehungskraft aus. Die Welt aber dreht sie sich – von all dem wenig beeindruckt – weiter.

Ein trotziges Stück Optimismus

So wird Les Fins du Monde zu einer Liebeserklärung an das Leben. Zu einem trotzigen, kleinen Stück Optimismus in einer manchmal gar nicht so tollen Welt. Zu einem kleinen Kunstwerk in bewusst puristischer Gestaltung, visuell angelehnt an die prophetischen Gedichte des Nostradamus.

»Dieses Büchlein ist ein tröstliches Kleinod, das die apokalypitschen Reiter in die Flucht schlägt. Ein liebevoll gemachtes Büchlein, das sich selbst – und damit auch Ihre Welt – weiter dreht!«

Ein ideales Geschenk für Freunde, Kollegen und Bekannte, die eine augenzwinkernde Aufmunterung und eine bibliophile Umarmung grade brauchen können!

Zu Gestaltung und Ausstattung

Die Arbeit von Kirsten Schimandl entdeckten wir im Rahmen der Jury der Stiftung Buchkunst für den Förderpreis innovative Buchgestaltung. Die Idee, ausgerechnet ein Büchlein mit Weltuntergängen durch offenen Rücken und die Umnutzung der buchbinderischen Steigmarken zu Bestandteilen der Rückenzeile zu einem sich fortwährend drehenden Objekt der Begierde werden zu lassen, beeindruckte uns.

Und wenn wir meinen, den Weltuntergang in Konditionsverhandlungen oder dem Kampf um Terminpläne nahen zu sehen, dann trullern wir das kleine Büchlein – und richten den optimistischen Blick auf den dicken Teil mit bereits souverän überlebten Weltuntergangsdaten.

Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist. (Paul Watzlawick) – manchmal sieht die Wirklichkeit mit dem richtigen Büchlein schon wieder ganz anders aus!

 

Auszeichnung vom Art Directors Club

 

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